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Die Translatogie, also die Wissenschaft der Übersetzung, trägt eine lange Geschichte mit sich und zu früheren Zeiten wurde zwischen Übersetzer/in und Dolmetscher/in noch nicht differenziert. Stattdessen wurde missverständlich erwartet, dass ein Übersetzer problemlos die Aufgabe des Dolmetschers übernehmen kann und andersherum. Auch, wenn beiden Berufe damals schon eine hohe Relevanz zugeschrieben wurde, hatten Dolmetscher/innen und Übersetzer/innen nicht annähernd einen so angesehen Status wie heute.

Wie waren die damaligen Arbeitsumstände eines Übersetzers/Dolmetschers?

Früher gab es, strenggenommen, wenn man sich an der heutigen Definition orientiert, noch gar keine richtigen Übersetzer/innen, denn viele konnten nicht einmal schreiben. Das Dolmetschen allerdings entstand kurz nach der Entstehung der Sprache, also vor etwa 100.000 Jahren, denn auch damals gab es viele Aspekte, in denen ein Dolmetscher nützlich war, wie beispielsweise für den Handel, die Religion, den Krieg, die Eroberung neuer Länder oder der Verbreitung von Literatur. Doch wie war es damals, als Dolmetscher/in zu arbeiten?

Im alten Ägypten wurden Dolmetscher/innen als bloße Diener zur Sprachübermittlung angesehen und mehr Relevanz wurde ihnen als Person auch nicht zugeschrieben. Außerdem mussten sie immer damit kämpfen, dass niemand ihnen Vertrauen entgegenbrachte. Im antiken Griechenland wurden Dolmetscher/innen kaum benötigt, denn dort galten sie eher als sprachliches Hindernis. Die Griechen wollten nämlich, dass die „Barbaren“ ihre Sprache erlernen, was wiederum am besten geklappt hat, wenn sie auch durch einen fehlenden Ansprechpartner dazu gezwungen wurden. Das Gegenteil konnte man damals allerdings im antiken Rom beobachten: Dort waren Dolmetscher/innen von großer Bedeutung, denn man verzichtete bewusst darauf, Griechisch oder andere „Barbarensprachen“ zu erlernen. Die Benutzung von Dolmetscher/innen sollte dafür sorgen, dass eine größere Distanz zu den anderen Ländern aufgebaut wird und man dadurch das eigene Prestige steigert. All diese Dolmetscher/innen waren einst Sklaven aus den eroberten Ländern, die dann gezwungen wurden, die jeweilige Landessprache zu erlernen und zwischen den Ländern zu vermitteln. Auch im Zweiten Weltkrieg waren Dolmetscher/innen äußerst relevant, denn diese konnten beispielsweise mit den Feinden kommunizieren, Gefangene befragen oder vertragliche Dokumente übersetzen. Allerdings waren Dolmetscher/innen damals wahrlich keine Expert/innen auf ihrem Gebiet. Meistens wurden keine hohen Ansprüche gestellt, aber dennoch im Endeffekt zu viel erwartet. Verlangt wurde nur, dass man zwei Sprachen spricht und versteht und dafür griff man oft auf Immigrant/innen oder deren Kinder zurück. Dieser Job war damals auch alles andere als bequem, denn oft brachte er viele Gefahren mit sich: Zum einen wurde auch hier den Dolmetscher/innen immer mit Misstrauen begegnet, vor allem, wenn die Muttersprache die Amtssprache des Feindes war. Zum anderen haben einige zwar als Kryptografen im Bletchley Park gearbeitet, andere wiederum wurden allerdings auf dem Feld eingesetzt und waren somit tödlichen Gefahren ausgesetzt. Viele Dolmetscher/innen waren auch von moralischen Unannehmlichkeiten geplagt, denn gerichtliche Dolmetscher/innen konnten durch ihre Übersetzung über das Leben eines Gefangenen entscheiden. Aber auch nach den Krieg war es gefährlich, den Status eines/einer Dolmetscher/in zu haben, denn das eine Land brauchte die Unterstützung nicht mehr und von dem anderen Land wurde man als Verräter abgestoßen. So kam es beispielsweise dazu, dass nach dem zweiten Weltkrieg 173 Taiwanesen als Kriegskriminelle verurteilt worden, von denen schließlich einige zum Tode verurteilt wurden.

Berühmte Übersetzer/innen oder Dolmetscher/innen von früher

Damals galt Latein noch als Lingua Franca und als man sich dazu entschieden hatte, die biblischen Texte aus dem Griechischen und Hebräischen zu übersetzen, tat man dies ins Lateinische. Allerdings sprach nur die gehobene Gesellschaft Latein, sodass viele Prediger das Unwissen vieler armer Bürger/innen ausnutzten und unwahre Geschichten verbreiteten. 1381 machte es sich somit ein Professor, John Wycliffe von der Oxford Universität in England, zur Aufgabe, die Bibel für alle verständlich zu machen und übersetzte diese ins Englische.

Die wohl bekannteste Dolmetscherin ist allerdings La Malinche, welche an der Seite von Hernán Cortés, einem spanischen Konquistador, arbeitete. Die aztekische Sklavin wurde aufgrund ihrer Fähigkeit Nahuatl und Maya zu sprechen schnell bedeutend für Cortés und nur dank ihr schaffte er es, das Aztekenreich und dessen Hauptstadt Tenochtitlan zu erobern.

Ein weiterer berühmter Dolmetscher ist Tisquantum, welcher auch Squanto genannt wird. Er half damals den englischen Kolonisten dabei, sich mit den indigenen amerikanischen Völkern auseinanderzusetzen und generell zu überleben. Man sagt ihm nach, dass nur dank seinen Übersetzungen und seinen landwirtschaftlichen Kenntnissen das Thanksgiving-Fest entstanden ist.

Wie sind die heutigen Arbeitsumstände für Übersetzer/innen und Dolmetscher/innen?

Heutzutage wird genau zwischen Übersetzer/in und Dolmetscher/in unterschieden. Übersetzer/innen beschäftigen sich mit den schriftlichen Dokumenten und Dolmetscher/innen übersetzen mündliche Äußerungen und es wird auch nicht mehr angenommen, dass der jeweils eine den Job des anderen ebenso gut machen könnte. Dolmetscher/innen und Übersetzer/innen haben mittlerweile einen sehr angesehen Status, da sie für viele wichtige Angelegenheiten gebraucht werden, sei es im Krankenhaus, im Gericht oder für große internationale Konferenzen. Heute gelten sie als professionelle interkulturelle Expert/innen, die man für die internationale Kommunikation nicht mehr missen darf. Außerdem werden Dolmetscher/innen und Übersetzer/innen natürlich nicht mehr versklavt, sondern konnten sich ihren Werdegang frei aussuchen und verfolgen diesen auch mit Leidenschaft. Der Beruf als Dolmetscher/in oder Übersetzer/in geht heute meist mit vielen Reisen oder dem Home-Office einher. Es ist zwar kein gefährlicher Job mehr, allerdings gibt es immer strikte Deadlines und es kann sehr schnell unüberschaubar stressig werden. Als Freelancer gibt es vor allem oft Perioden, in denen man sich um einen Auftrag bemühen muss, und dann wiederrum gibt es Wochen, in denen man sich nicht vor Aufträgen retten kann.

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