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Wie bereits in der letzten Woche behandelt, macht die Corona-Krise auch nicht vor der Übersetzungsbranche halt. Während Übersetzungen im medizinischen Bereich oder in der Tourismusbranche (Reisewarnungen, Quarantänebestimmungen, etc.) momentan sehr stark nachgefragt werden, sind es vor allem die Dolmetscher/innen, die unter der momentanen Situation leiden.

Vor allem Dolmetscher/innen von der Krise betroffen

Durch die Absage im Grunde aller Konferenzen und Veranstaltungen in den meisten Ländern dieser Welt sind den Konferenzdolmetscher/innen etwa 80% ihrer Aufträge für die Monate März und April weggebrochen, wie sich die Lage in den kommenden Wochen entwickelt, das bleibt weiter ungewiss. Zudem bleiben nun viele auf ihren Kosten sitzen: Die Vorbereitung für einen Auftrag, welche doch einen Großteil der Arbeit darstellt, wird bei Ausfall durch Höhere Gewalt nicht vergütet, das gleiche gilt für Hotels oder Zugtickets, die nicht mehr storniert werden können. Hier kann bestenfalls auf die Kulanz der Auftraggeber/innen gehofft werden. Auch verschobene Konferenzen sind nur ein schwacher Trost, denn wenn dieser Termin mit einem anderen Auftrag zusammenfällt, verliert man einen Kunden – abgesehen davon, dass nicht sicher gesagt werden kann, ob der neue Termin überhaupt eingehalten werden kann, sollte sich die Lage nicht entspannen. Viele Dolmetscher/innen übernehmen aus diesem Grund momentan auch Übersetzungsaufträge, da diese zumindest von zu Hause aus erledigt werden können.

Die Probleme bei der Videokonferenz

Wie viele Meetings sich doch eigentlich per Mail erledigten lassen und dass auch im Home Office die Arbeit erledigt wird – meist sogar effizienter – das stellen viele Arbeitgeber/innen gerade erst fest. Doch bei einem Aspekt des momentan angesagten Social Distancings tut sich auch ein gewisser Nachbesserungsbedarf auf: Die Videokonferenz. Während schon haufenweise amüsante Videos im Netz kursieren – von ahnungslosen Kollegen, die vergessen, die Kamera auszuschalten und private Gespräche führen über Kinder oder Partner, die ins Bild laufen und anfangen, über private Dinge zu reden oder Haustieren (insbesondere Katzen), die es sich gerne mal mitten auf der Tastatur bequem machen – ist man auch mit etwas konkreteren Problemen konfrontiert. Zum einen werden immer mehr Datenlücken bei den bekannten Anbietern wie Zoom festgestellt, zum anderen benötigt man für die reibungslose Durchführung von Videokonferenzen vor allem zwei Dinge: Das richtige Equipment und eine stabile Internetverbindung. Doch letztere entspricht in vielen Teilen Deutschlands aber eher dem, was man wohl in einem abgelegenen Fischerdorf in der sibirischen Tundra erwarten würde. Und auch das Equipment spielt eine (oft sogar noch wichtigere) Rolle, vor allem, wenn die Anwesenheit von Dolmetscher/innen gefragt ist.

Darum sind Videokonferenzen mit Dolmetscher/innen nicht so einfach durchzuführen

Wie anstrengend so ein Video Call mit mehreren Teilnehmer/innen sein kann, das stellen viele momentan fest: Miserable Kameraqualität, abgehackte Tonübertragung, zu laut oder zu leise eingestellte Mikrophone, Widerhall, störende Nebengeräusche – all das macht manche Videokonferenz unzumutbar. Das gilt erst recht, wenn es dann noch jemanden gibt, der eigentlich dolmetschen müsste. Denn gerade Dolmetscher/innen können ihrer Arbeit kaum nachgehen, wenn das Setting nicht auf ihre Ansprüche optimiert wurde. Da aber während der Corona-Pandemie oft keine andere Wahl bleibt, als auch Konferenzen und Meetings, bei denen Dolmetscher/innen gebraucht werden, per Video Call abzuhalten, verweist der Internationale Konferenzdolmetscherverband AIIC auf die Einhaltung der Richtlinien für dieses sogenannte Distance Interpreting. Diese Richtlinien umfassen eine Reihe an Voraussetzungen, von denen viele in der momentanen Ausnahmesituation schwer umsetzbar sein dürften, dennoch müssen bestimmte Voraussetzungen für Dolmetscher/innen geschaffen werden, um zu garantieren, dass diese ihrer Arbeit möglichst Störungsfrei nachgehen können – schließlich lauern bei Videokonferenzen deutlich mehr Gefahren für Fehlübersetzungen, als bei einer normalen Konferenz. So muss vor allem jetzt darauf geachtet werden, dass alle teilnehmenden Dolmetscher/innen ein umfassendes Briefing erhalten, und zwar sowohl für die technischen Funktionen des Programmes, mit dem die Konferenz gehalten wird, als auch für den Inhalt der Konferenz. So sollten sämtliche Dokumente den Dolmetscher/innen vorab vorliegen.

Eine gesonderte Absprache zwischen den verschiedenen Dolmetscher/innen, Leiter/innen der Konferenz und besonders auch den unbedingt notwendigen Techniker/innen sollte außerdem möglich sein. Vor allem bei Gebärdensprache ist auf eine gute Bildqualität zu achten und selbstverständlich ist eine gute Tonqualität Grundvoraussetzung für die ordentliche Durchführung der Arbeit. So sollte möglichst immer nur ein Mikrophon aktiv sein, eine Funktion, welche ein eventuelles Echo unterdrückt, ist zudem notwendig. Wird externes Audiomaterial eingespielt, beispielsweise von Laptops, muss dieses den Anforderungen ebenso genügen können. Dies sind nur einige wenige Beispiele, dennoch wird hier deutlich, vor welchen Herausforderungen man bei der Durchführung von Videokonferenzen mit Dolmetscher/innen steht. Um jedoch zu garantieren, dass die Dolmetscher/innen ihrer Arbeit zuverlässig nachgehen können und keine Fehler aufgrund von unzureichenden technischen Voraussetzungen passieren, sollte sich mit den Richtlinien des Internationalen Konferenzdolmetscherverbands zunächst umfassend auseinandergesetzt werden. Dabei ist auch auf die Aufsetzung eines Vertrages zu achten, der entsprechende Klauseln unter anderem auch zum Datenschutz und den Aufzeichnungen von Bild- und Videomaterial enthält.

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